Interessenskonflikte bei Verkehrsinfrastrukturprojekten
Praxisleitfaden für Entscheidungsträger aus Verwaltung und
Wirtschaft
Infrastrukturprojekte im
öffentlichen Raum führen aufgrund ihrer Dimension und Charakteristika
unweigerlich zu Interessenskonflikten zwischen beteiligten Akteuren.
Traditionelle Streitbeilegungsmechanismen über Verwaltungs- und
Gerichtsverfahren stoßen oftmals an ihre Grenzen, wenn eine Vielzahl
unterschiedlicher Interessen und gesellschaftlicher Akteure von einem
Projektvorhaben betroffen sind. Partizipative Verfahren zeichnen sich
durch eine möglichst frühzeitige Einbindung betroffener
Gruppierungen in die Entscheidungsvorbereitung von Projekten sowie die
gemeinsame Konfliktbearbeitung unter Anleitung professioneller
ProzessbegleiterInnen und/ oder MediatorInnen aus.
Ziel des Projekts ist es, innovative Strategien für
den Umgang mit Interessenskonflikten bei verkehrsplanerischen Maßnahmen
(Verkehrskonzepte und Verkehrsinfrastrukturprojekte) zu entwickeln. Als
Ergebnis liegt ein Praxisleitfaden für Entscheidungsträger und
Projektverantwortliche aus Verwaltung und Wirtschaft, die für die
Planung, Finanzierung und Umsetzung von verkehrsplanerischen Maßnahmen
verantwortlich sind, vor. Der Praxisleitfaden enthält konkrete
Handlungsstrategien und ein breites partizipatives Methodenspektrum -
der Fokus liegt sowohl auf der Konfliktprävention als auch auf der
Konfliktlösung.
Laufzeit:
02/2007 – 03/2008
Kooperationspartner:
FGM – Forschungsgesellschaft Mobilität Graz,
www.fgm.at
Fördergeber:
Zukunftsfonds Steiermark. Land Steiermark – Abteilung 3 Wissenschaft und
Forschung
Kontakt:
Mag. Barbara Hammerl